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Detailansicht Markterkundung


Name der Markterkundung Stadt Weimar - Markterkundung zur Planung des Breitbandausbaus
Gebiet(e) dieser Markterkundung Stadt Weimar
Fristbeginn 11.07.2017 12:00
Fristende 11.08.2017 12:00
Ansprechpartner Stadtverwaltung Weimar
Herr Sandro Lippold (wirtschaft@stadtweimar.de)
Herderplatz 14
99423 Weimar
Verfahrensgegenstand Die Stadt Weimar beabsichtigt mit Maßnahmen zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur die Voraussetzungen für die zielgerichtete Erschließung der bislang noch unterversorgten NGA-Gebiete (in denen die Endkunden nicht mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung haben) zu schaffen. Im Regelfall sollen durch die Maßnahmen in den weißen NGA-Flecken Netze aufgebaut werden, die Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr ermöglichen, mindestens jedoch 30 Mbit/s.
Bevor Fördermittel eingesetzt werden können, hat die Gebietskörperschaft gemäß Nr. 5.2 der Förderrichtlinie im Rahmen der Markterkundung Netzbetreiber zu eigenwirtschaftlichen Ausbauplänen, zur dokumentierten Ist-Versorgung und zu aktuellen Infrastrukturen, die noch nicht im Infrastrukturatlas der BNetzA eingestellt sind, zu befragen. Die Stadt Weimar fordert daher die Breitbandversorger auf, bis zum 12.08.2017 aufzuzeigen, ob sie in den nächsten drei Jahren den Auf- /Ausbau eines NGA-Netzes im Gebiet der Stadt Weimar planen. Die Breitbandversorger werden auch gebeten, Gebiete, die bereits heute mit mehr als 30 Mbit/s versorgt werden, auszuweisen.
Zusatzinformationen zum Verfahrensgegenstand für Markterkundungsverfahren Einzureichende Angaben
Das Verfahren wird mit dem Zweck der Markterkundung durchgeführt. Die Telekommunikationsunternehmen werden aufgefordert, verbindlich nachfolgende Angaben zur vorhandenen NGA-Infrastruktur und den innerhalb der kommenden 3 Jahre geplanten Investitionen in NGA-Infrastrukturen zu machen:
a) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits durch das jeweilige Telekommunikationsunternehmen versorgt werden, unter Angabe der erzielten Bandbreite.
b) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits mit Bandbreiten von mindestens 6 MBit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.
c) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits mit NGA-fähigen Netzen mit mindestens 30 Mbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.
d) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits mit NGA-fähigen Netzen mit mindestens 50 Mbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.
e) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, für die innerhalb der kommenden drei Jahre konkrete Ausbaupläne für eine NGA-Infrastruktur mit mindestens 16 Mbit/s im Downstream vorliegen und umgesetzt werden sollen.
f) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, für die innerhalb der kommenden drei Jahre konkrete Ausbaupläne für eine NGA-Infrastruktur mit mindestens 30 Mbit/s im Downstream vorliegen und umgesetzt werden sollen.
g) Die Bekanntmachung der Räume, in denen beim Endkunden nach der Umsetzung der geplanten Investitionen mindestens 50 MBit/s im Downstream zur Verfügung stehen sollen.
Die Angaben der Betreiber müssen generell folgende Informationen enthalten:
Für den Fall vorhandener NGA-Netze:
a) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade-Fähigkeit, Zahl der Anschlüsse, ggfs. Möglichkeit zur Entbündelung), Beschreibung der technischen Lösung (NGA-Netzfähigkeit).
b) Detaillierte, georeferenzierte kartographische Darstellung der vorhandenen Netze bis auf Straßen- und Hausnummernebene (Adressbereiche) in digitaler Form sowohl als Über-sichtskarte im PDF-Format als auch im GIS-Format (shp oder kml Dateiformate) unter Angabe, welche Gebäude grundsätzlich versorgt sind und welche Gebäude die Mindestbandbreiten von 6 MBit/s, 30 MBit/s und 50 MBit/s im Downstream beim Endkunden erreichen. Ergänzend ist auch die Bereitstellung von Adresslisten mit den genauen Versorgungsdaten gewünscht.
c) Für die leitungsgebundene Versorgung wird erbeten mitzuteilen, welche Verteilerstationen mit welcher aktiven Netztechnik aufgerüstet werden (z.B. mit VDSL überbaute Kabelverzweiger und Schaltverteiler). Es wird um die Angabe der Adressen sowie die georeferenzierte Darstellung analog zu Punkt b) gebeten.
Für den Fall eigener Ausbauplanungen innerhalb der kommenden 3 Jahre (inklusive Mobilfunk):
a) Rechtsverbindliche und verpflichtende Erklärung/Bestätigung der Ausbauplanungen inklusive Meilensteinplanung. Eine bloße Absichtserklärung genügt nicht.
b) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade-Fähigkeit, Zahl der Anschlüsse, ggf. Möglichkeit zur Entbündelung) der geplanten Lösung.
c) Georeferenzierte kartographische Darstellung der Ausbauplanungen bis auf Straßen- und Hausnummernebene in digitaler Form sowohl als Übersichtskarte im PDF-Format, als auch im GIS-Format (shp oder kml Dateiformate) unter Angabe, welche Gebäude grundsätzlich versorgt sind (unter Angabe der Bandbreite) und welche Gebäude die Mindestbandbreiten von 6 Mbit/s, 16 MBit/s, 30 MBit/s und 50 MBit/s im Downstream beim Endkunden erreichen. Ergänzend ist auch die Bereitstellung von Adresslisten mit den genauen Versorgungsdaten bzw. ggf. Dämpfungswerten gewünscht.
d) Für die leitungsgebundene Versorgung wird erbeten mitzuteilen, welche Verteilerstationen mit welcher aktiven Netztechnik aufgerüstet werden (z.B. mit VDSL überbaute Kabelverzweiger und Schaltverteiler). Es wird um die Angabe der Adressen sowie die georeferenzierte Darstellung analog zu Punkt c gebeten.

Die vertrauliche Behandlung der Daten kann schriftlich durch die Stadt Weimar zugesichert werden.
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