Warnung! Der Browser Internet Explorer wird nicht vollständig unterstützt! Bevorzugte Browser sind Chrome, Firefox und Opera sowie Edge und Safari.

Detailansicht Markterkundung

zurück zur Übersicht
Name der Markterkundung Markterkundungsverfahren Kreis Soest
Gebiet(e) dieser Markterkundung Kreis Soest
Fristbeginn 01.02.2016 12:00
Fristende 29.02.2016 12:00
Ansprechpartner Kreis Soest
Herr Christoph Hellmann (christoph.hellmann@wfg-kreis-soest.de)
Sigefridwall 20
59494 Soest
Verfahrensgegenstand Der flächendeckende Breitbandausbau ist ein großes Anliegen des Kreises Soest. In diesem Markterkundungsverfahren geht es insbesondere um die unterversorgten Gewerbegebiete und Ortslagen des Kreises. Durch die Versorgung dieser unterversorgten Gebiete soll eine leistungs- und zukunftsfähige Breitbandversorgung sichergestellt werden.
Der Kreis Soest umfasst eine Fläche von rund 1.300 km² und hat etwa 300.000 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von rund 230 Einwohnern pro km² entspricht. Der Kreis Soest liegt in der östlichen Mitte von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Arnsberg.
Der Kreis Soest befindet sich aktuell auf der Suche nach wirtschaftlichen und nachhaltigen Erschließungsmöglichkeiten für Gebiete, die nicht mit einem Next Generation Access (NGA)-Breitbandnetz erschlossen sind. Um die aktuelle und zukünftige Situation der unterversorgten Gebiete abschätzen zu können, bittet der Kreis Soest daher die Breitbandversorger um Darstellung, ob sie in den nächsten drei Jahren den Aufbau und/oder Ausbau eines NGA-Breitbandnetzes planen. Hiermit gemeint ist der Aufbau und/oder Ausbau von Breitbandteilnehmeranschlüssen mit einer zuverlässigen Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s in den identifizierten unterversorgten Gebieten
ohne öffentliche Zuschüsse.
Auf Basis der Ergebnisse des Markterkundungsverfahrens beabsichtigt der Kreis Soest weitere Maßnahmen zur Erschließung unterversorgter Gebiete einzuleiten.
Geplante Maßnahme:
Der Kreis Soest erwägt in Kooperation mit den Städten und Gemeinden die Erschließung Unterversorgter Gewerbegebiete und Ortslagen mit NGA-Netzen, die die Gewerbebetriebe und Bürger mit zuverlässigen Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s versorgen sollen. Beihilferechtliche Grundlagen für die Durchführung sind die Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access (NGA)-Breitbandversorgung vom 15.06.2015 sowie die Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (EU 2013/C 193/30).
Um Lösungen durch den Markt nicht zu behindern, führt der Kreis Soest in Kooperation mit den Städten und Gemeinden eine Markterkundung zur Breitbandversorgung durch, um festzustellen, ob und welche Gebiete bereits mit NGA-Breitbandanschlüssen (mind. 30 Mbit/s) versorgt sind und welche Gebiete innerhalb der kommenden drei Jahre verbindlich und ohne öffentliche Zuschüsse mit einem NGA-Netz (mind. 30 Mbit/s) ausgebaut werden sollen.

Markterkundung:
Die Breitbandversorger werden aufgefordert, für das Projektgebiet verbindlich nachfolgende Angaben zur vorhandenen Breitband-Infrastruktur und den innerhalb der kommenden drei Jahre geplanten Investitionen in NGA-Infrastruktur zu machen (NGA-Rahmenregelung § 4):
a) Bekanntmachung der aktuellen Breitband-Versorgungslage für das gesamte Projektgebiet (Kreis Soest) nach Technologie (z.B. Glasfaser, TV-Kabel, DSL, Funk, LTE etc.) und Bandbreite.
b) Bekanntmachung, ob die identifizierten Gebiete bereits mit NGA-Infrastruktur mit mindestens 30 Mbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.
c) Bekanntmachung, ob die identifizierten Gebiete bereits mit NGA-Infrastruktur mit mindestens 50 Mbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.
d) Bekanntmachung, ob für die identifizierten Gebiete innerhalb der kommenden drei Jahre konkrete Ausbaupläne für eine NGA-Infrastruktur mit mindestens 30 bzw. 50 Mbit/s im Downstream vorliegen und ohne öffentliche Zuschüsse umgesetzt werden sollen.
Anforderungen an die Markterkundung:
Die Angaben der Betreiber müssen folgende Informationen enthalten:
1. Für den Fall vorhandener Breitband-Netze:
a) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade-Fähigkeit, Zahl der Anschlüsse, ggf. Möglichkeit zur Entbündelung), Beschreibung der technischen Lösung (Technologie, NGA-Netzfähigkeit), Befähigungsnachweis (ggf. Referenzangaben) und Endkundenpreis.
b) Detaillierte, georeferenzierte kartografische Darstellung der vorhandenen Netze bis auf die Straßen- und Hausnummernebene (Adressbereiche) in digitaler Form sowohl als Übersichtskarte im pdf-Format als auch im GIS-Format (Shapefile- oder KML-Dateiformate) unter Angabe, welche Gebäude die Mindestbandbreiten 30 Mbit/s und 50 Mbit/s im Download (oder mehr) erreichen. Alternativ bzw. ergänzend ist auch die Bereitstellung von Adresslisten mit den genauen Versorgungsdaten möglich. Sollte eine Bereitstellung der Daten aus technischen Gründen nicht möglich sein, z.B. weil kein geeignetes GIS-System vorliegt, ist dies ausdrücklich zu erklären und zu begründen.
c) Für die leitungsgebundene Versorgung wird erbeten mitzuteilen, welche Verteilerstationen mit welcher aktiven Netztechnik aufgerüstet sind (z.B. zu überbauende Kabelverzweiger bzw. Schaltverteiler). Es wird um Angabe der Adressen der Verteilerstationen, sowie die georeferenzierte Darstellung analog zu Punkt 1.b) gebeten.
2. Für den Fall eigener Ausbauplanungen innerhalb der kommenden drei Jahre (inklusive Mobilfunk):
a) Rechtsverbindliche und verpflichtende Erklärung/Bestätigung der Ausbauplanungen inklusive Meilensteinplanung. Eine bloße Absichtserklärung reicht nicht aus.
b) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade Fähigkeit, Zahl der Anschlüsse, ggf. Möglichkeit zur Entbündelung), Beschreibung der technischen Lösung (Technologie, NGA-Netzfähigkeit), Befähigungsnachweis (ggf. Referenzangaben) und voraussichtlichem Endkundenpreis.
c) Detaillierte, georeferenzierte kartographische Darstellung der Ausbauplanungen bis auf Straßen- und Hausnummernebene (Adressbereiche) im PDF- und GIS-Format (Shapefile- oder KML-Datenformate) unter Angabe welche Gebäude die Mindestbandbreiten 30 Mbit/s und 50 Mbit/s im Downstream beim Endkunden erreichen. Für die leitungsgebundene Versorgung wird erbeten mitzuteilen, welche Verteilerstationen mit welcher aktiven Netztechnik aufgerüstet werden sollen (z.B. zu überbauende Kabelverzweiger bzw. Schaltverteiler). Es wird um Angabe der Adressen der Verteilerstationen, sowie die georeferenzierte Darstellung analog zu Punkt 2.b) gebeten.
d) Sie bestätigen, dass Sie grundsätzlich bereit sind, anderen in einem möglichen späteren Auswahlverfahren teilnehmenden Telekommunikationsanbietern Ihre passive Infrastruktur im Versorgungsgebiet zur Verfügung zu stellen.
Sonstiges:
Die am Markterkundungsverfahren teilnehmenden Breitbandversorger müssen, soweit noch nicht erfolgt, eigene Infrastrukturen der Bundesnetzagentur zur Aufnahme in den Infrastrukturatlas mit-teilen. Die Unternehmen erklären sich über das zentrale Online-Portal www.breitbandausschreibungen.de einverstanden, die vorhandenen Infrastrukturdaten im Infrastrukturatlas des Bundes zur Nutzung im Auswahlverfahren freizugeben und stimmen der Veröffentlichung durch die Bewilligungsbehörde zu.
Die Daten der Markterkundung werden vom Kreis Soest ausschließlich zum Zweck der Identifikation bereits versorgter Gebiete und zur Abgrenzung für die unter „Geplante Maßnahme“ genannten Projektgebiete verwendet.
Der Kreis Soest behält sich vor, die mitgeteilten Ausbaupläne vertraglich mit dem Anbieter zu fixieren (Abschluss einer Vereinbarung zur verbindlichen Fixierung des Ausbauvorhabens). Im Rahmen dieser Kooperationsvereinbarung würde sich der Kreis verpflichten, dort, wo Sie als privatwirtschaftlicher Anbieter die Versorgung sicherstellen bzw. sicherstellen wollen, keine Aktivitäten zu entfalten.
Eine Aufwandsentschädigung kann nicht gewährt werden.
Zusatzinformationen zum Verfahrensgegenstand für Markterkundungsverfahren:
Sinn der vorliegenden Markterkundung ist es, die beihilferechtlichen sowie gegebenenfalls förderrechtlichen Voraussetzungen für eine etwaige mit öffentlichen Mitteln geförderte Breitbandausbaumaßnahme herbeizuführen.
Abhängig von den Ergebnissen der Markterkundung wird entschieden werden, ob und inwieweit eine geförderte Ausbaumaßnahme in Betracht kommt. Mit der vorliegenden Markterkundung ist keine Pflicht zur Beschaffung von Leistungen verbunden. Bei der vorliegenden Markterkundung handelt es sich nicht um ein förmliches Ausschreibungsverfahren nach den Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) bzw. sonstigen Vorschriften des förmlichen Vergaberechts.
Weiteres Verfahren:
Rückäußerungen bis zum 29.02.2016.2016 werden erbeten an:

wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH
Christoph Hellmann
Sigefridwall 20
59494 Soest

Tel. 02921 30-3494
Fax 02921 30-2585
christoph.hellmann@kreis-soest.de
Zusatzinformationen zum Verfahrensgegenstand für Markterkundungsverfahren
Dokument(e) Karte Kreis Soest: download
vorhandene Breitbandversorgung im Kreis Soest: download

Ergebnis

Anzahl Zusendungen 2
Gebiete zu diesem Ergebnis Kreis Soest

Sie sind nicht eingeloggt. Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, wenn Sie eine Meldung abgeben möchten.
Registrierung für Bieter/Anbieter