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Detailansicht Konzessionsvergabe


Bezeichnung Überlassung passiver Infrastrukturen durch den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald zur Sicherstellung einer NGA - Breitbandversorgung im Wege der Dienstleistungskonzession
Fristbeginn 22.02.2019 14:00
Fristende 26.03.2019 11:00
Gebiet(e) Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald
Art des Ausschreibungsverfahrens Verhandlungsverfahren
Art der Veröffentlichung der Ausschreibung auf www.breitbandausschreibungen.de Ausfüllen und Veröffentlichung der Ausschreibungsinformationen auf www.breitbandausschreibungen.de
Verlinkung zu externer Website Link
Name, Adressen und Kontaktstelle Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald
Herr Alexander Schmid (a.schmid@zvbbh.de)
Stadtstraße 2
79104 Freiburg i. Br.
Weitere Auskünfte erteilen (Ansprechpartner) Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald
Herr Alexander Schmid (a.schmid@zvbbh.de)
Stadtstraße 2
79104 Freiburg i. Br.
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald
Herr Alexander Schmid (a.schmid@zvbbh.de)
Stadtstraße 2
79104 Freiburg i. Br.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald
Herr Alexander Schmid (a.schmid@zvbbh.de)
Stadtstraße 2
79104 Freiburg i. Br.
Art des öffentlichen Auftraggebers Einrichtung des öffentlichen Rechts
Wenn Sonstige:
Haupttätigkeit(en) Sonstiges (bitte angeben)
Wenn Sonstiges: Verbesserung der Breitbandversorgung
Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber Überlassung passiver Infrastrukturen durch den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald zur Sicherstellung einer NGA-Breitbandversorgung im Wege der Dienstleistungskonzession
Art des Auftrags Dienstleistung
Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Nachfolgende Städte und Gemeinden auf Gemarkung des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald:
Au, Auggen, Bollschweil, Bötzingen, Breisach am Rhein, Breitnau, Buchenbach, Ebringen, Ehrenkirchen,Eisenbach (Hochschwarzwald), Eschbach, Feldberg (Schwarzwald), Friedenweiler, Glottertal, Gottenheim,Gundelfingen, Hartheim am Rhein, Heitersheim, Heuweiler, Hinterzarten, Horben, Ihringen, Kirchzarten,Lenzkirch, Löffingen, March, Merdingen, Merzhausen, Müllheim, Neuenburg am Rhein, Oberried, Pfaffenweiler,Schallstadt, St. Märgen, St. Peter, Stegen, Titisee-Neustadt, Umkirch, Vogtsburg im Kaiserstuhl, Wittnau.
NUTS-Code DE132
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Der Auftraggeber sieht in der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Gewebetreibenden mit leistungsfähigen und zukunftsgerichteten Breitbanddiensten einen wichtigen Auftrag im Sinne der Daseinsvorsorge sowie der Standortsicherung. Deshalb errichtet der Auftraggeber für die unter II.I.2) aufgeführten Städte und Gemeinden im Gebiet des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald passive Infrastrukturen zur Verbesserung der Breitbandversorgung in Form von Hoch- oder Höchstgeschwindigkeitsnetzen bzw. NGA-Netzen nebst Backbonenetz (passive Infrastruktur). Die passiven Infrastrukturen werden dem Auftragnehmer gebündelt über den Auftraggeber im Wege der Pacht zum Netzbetrieb überlassen. Im Regelfall ist der Auftraggeber Eigentümer der passiven Infrastrukturen, wobei Abweichungen hiervon möglich sind (z.B. bei Anpachtstrecken, auf Privatgrund etc.). Näheres wird im weiteren Verfahren mitgeteilt.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV-Code) 64214400
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein
Geschätzter Wert ohne MwSt 89.807.400,00
Gesamtmenge- bzw. -umfang
Optionen Nein
Beschreibung der Optionen
Dieser Auftrag kann verlängert werden Nein
Anzahl der möglichen Verlängerungen 0
Vertragslaufzeit in Monaten 180
Beginn der Auftragsausführung
Ende der Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird
Sonstige besondere Bedingungen
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister - Bescheinigung nach § 6 TKG oder entsprechende
Eigenerklärung
- Vorlage eines Handelsregisterauszugs, nicht älter als 12
Monate ab EU-Bekanntmachung dieser Ausschreibung
- Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß Formblatt
Zuverlässigkeit zur Bewerbung
- Eigenerklärung darüber, dass die Voraussetzungen für einen
Ausschluss nach § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung
eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) nicht vorliegen
gemäß Formblatt MiLoG zur Bewerbung
- Vorlage der Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt zur
Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau-und
Dienstleistungen nach den Vorgaben des Tariftreue- und
Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-
Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz –
LTMG) gemäß Formblatt LTMG der Bewerbung
- Angabe eines verantwortlichen Ansprechpartners gemäß
Formblatt Ansprechpartner zur Bewerbung
- Bestätigung gemäß Formblatt Schwarzarbeit zur Bewerbung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - Eigenerklärung über das Bestehen oder Vorlage einer
Bankerklärung über den Abschluss einer
Betriebshaftpflichtversicherung einschließlich
Vermögensschadenversicherung mit einer
Mindestdeckungssumme in Höhe von 10.000.000,00 Euro je
Einzelfall für Personen- und Sachschäden und für
Vermögensschäden in Höhe von 1.000.000,00 Euro je
Einzelfall im Falle der Zuschlagserteilung gemäß Formblatt
Versicherung der Bewerbung. Bei Bewerbergemeinschaften
ist es ausreichend, dass einer der Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft über eine Versicherung in
entsprechender Höhe verfügt bzw. diese im Falle der
Zuschlagserteilung stellt
- Eigenerklärung über den Jahresumsatz einschließlich Umsatz
im Tätigkeitsbereich des ausgeschriebene nAuftrages sowie
Informationen über Bilanzen gemäß Formblatt Umsatz zur
Bewerbung. Der Mindestumsatzbrutto (einschl. MwSt) der
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss dabei
mindestens 8 Mio. EUR je Geschäftsjahr betragen haben. Bei
Bietergemeinschaftenwird der Umsatz aller Mitglieder der
Bietergemeinschaft addiert.
Technische Leistungsfähigkeit - Eigenerklärung zum Firmenprofil gemäß Formblatt Firmenprofil
zur Bewerbung.
- Erklärung über die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl der
Führungskräfte in den letzten drei Jahren sowie Angabe der
technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt
werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht (Erl.: Technische
Fachkräfte in diesem Sinne sind die in dem für den
Ausschreibungsgegenstand relevanten Bereich qualifizierten
Mitarbeiter). Für die Erklärung ist das Formblatt Mitarbeiter
zur Bewerbung zu verwenden. Es müssen mindestens 30
Vollzeitäquivalente mit technischen Fachkräften in
vorbeschriebenem Sinne eingesetzt werden.
- Darstellung der Referenzen gemäß Formblatt Referenzen zur
Bewerbung mit Darstellung der in den letzten drei Jahren
erbrachten, mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand
und Auftragsvolumen vergleichbaren Leistungen bzw.
durchgeführten Maßnahmen (auch Aufnahme der zurzeit
laufenden, aber noch nicht vollständig erfüllten Aufträge) mit
sämtlichen im Formblatt Referenzen zur Bewerbung
geforderten Angaben. Es sind mindestens 3 vergleichbare
Referenzen zu benennen.
- Benennung der Teile des Auftrages, die unter Umständen als
Unteraufträge an Unterauftragnehmer vergeben werden
sollen gemäß Formblatt Unterauftragnehmer zur Bewerbung,
falls die Beauftragung von Unterauftragnehmern beabsichtigt
ist.
- Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer gemäß
Formblatt Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer zur
Bewerbung. Hinsichtlich der finanziellen Leistungsfähigkeit ist
gemäß Vorgabe im Formblatt Verpflichtungserklärung
Unterauftragnehmer zur Bewerbung im Falle der
Eignungsleihe zu bestätigen, dass die Unternehmen
gemeinschaftlich für die Vertragsdurchführung haften.
- Bei der Bildung von Bewerbergemeinschaften: Beschreibung
der Aufgabenteilung bzw. Auftragsanteile sowie Vorlage
sämtlicher unter Ziffer 7. geforderter Erklärungen für alle
Unternehmen der Bewerbergemeinschaftsowie Vorlage einer
Eigenerklärung über die Bildung einer
Bietergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung
sowie Benennung eines bevollmächtigten Vertreters gemäß
Formblatt Bewerbergemeinschaft zur Bewerbung.

Zur Eignungsprüfung kann darüber hinaus die Vorlage weiterer Nachweise, Bescheinigungen oder Erklärungenzur Beurteilung der Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit verlangt werden.
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Nein
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind Ja
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Falls mehr als 5 Bewerbungen geeigneter Bewerber vorliegen, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmerzahl für das weitere Verfahren auf 5 Bewerber zu begrenzen. Im Falle der Begrenzung des weiteren Wettbewerbs werden die 5 Bewerber zum weiteren Verfahren zugelassen, die in Summe die höchste Punktezahl erreichen. Falls die Vergabestelle von dieser Möglichkeit zur Begrenzung des Teilnahmewettbewerbs Gebrauch macht, erfolgt die Eignungsauswahl nach folgenden Kriterien:
a) Bewertet wird die Umsatzentwicklung des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Dies auf Grundlage der Erklärung zum Umsatz im Formblatt Umsatz nach Ziffer 7.1. lit i).Dabei werden die Punkte für die Eignungswertung wie folgt vergeben:
Wird der unter Ziffer 7.1. lit i) vorgegebene Mindestumsatz nicht erreicht, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Im Übrigen gilt folgendes:
Bei Angabe eines Umsatzes von mehr als 8 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) erfolgt folgende Punktevergabe:
≥ 8 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) bis 15 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) = 1 Punkt
≥ 15 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) bis 22 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) = 2 Punkte
≥ 22 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) bis 29 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) = 3 Punkte
≥ 29 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) bis 36 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) = 4 Punkte
≥ 36 Mio. Euro brutto (einschl. MwSt.) = 5 Punkte

b) Bewertet wird die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers nach Ziffer 7.1 lit. k). Grundlage sind dabei die Angabe des Bewerbers im Formblatt Mitarbeiter, wobei wiederum der Durchschnitt der angegebenen Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren je Jahr angegebenen Mitarbeiteranzahl der Eignungswertung zugrunde gelegt wird.
Dabei erfolgt folgende Punktevergabe:
≥ 30 Mitarbeiter bis 50 Mitarbeiter = 1 Punkt
≥ 50 Mitarbeiter bis 80 Mitarbeiter = 2 Punkte
≥ 80 Mitarbeiter bis 120 Mitarbeiter = 3 Punkte
≥ 120 Mitarbeiter bis 150 Mitarbeiter = 4 Punkte
≥ 150 Mitarbeiter = 5 Punkte

c) Bewertet werden die Angaben zu den Referenzen der letzten drei Jahre gemäß Ziffer 7.1 lit. l. Grundlage der Wertung sind die Angabe gemäß Formblatt Referenzen.
Vom Bewerber sind min. 3 Referenzen anzugeben. Eine Angabe von weniger als 3 Referenzen führt zum Ausschluss vom Verfahren.

d) Bei Angabe von mehr als 3 Referenzen werden die 5 besten Referenzen in diesem Sinne für die Wertung ausgewählt und bewertet. Es dürfen vom Bewerber maximal 10 Referenzen angegeben werden. Benennt der Bewerber gleichwohl mehr als 10 Referenzen, werden bei der Wertung nur die an der Rangstelle 1 bis 10 vom Bewerber angegebenen Referenzen für die Auswahl der 5 besten Referenzen berücksichtigt. Die freiwillige Vorlage einer über 5 hinausgehenden Anzahl an Referenzen durch den Bewerber führt nicht zu einer erhöhten
Punktevergabe. Jede Referenz wird mit max. 9 Punkten und gemäß folgendem Verteilungsmaßstab bewertet.Die Punktevergabe je gewerteter Referenz erfolgt dabei wie folgt:
Anzahl versorgter Endkunden FTTB/H:
≥ 250 = 1 Punkt
≥ 1.500 = 2 Punkte
≥ 5.000 = 3 Punkte
≥ 20.000 = 4 Punkte
≥ 50.000 = 5 Punkte
Offener und nichtdiskriminierungsfreier Netzzugang auf Vorleistungsebene: = zzgl. 2 Punkte
Übernahme von Wartungs-/Instandhaltungs- und Instandsetzungspflichten: = zzgl. 2 Punkte
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Zuschlagskriterien und Gewichtung 55 % Nutzungsgebühr
45 % Versorgungskonzept
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt Nein
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber 499/17-AZ
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags Nein
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 26.03.2019 11:00
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber 08.04.2019 00:00
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch
Bindefrist des Angebots
Tag der Öffnung der Angebote 26.03.2019 00:00
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag Nein
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird Nein
Angabe der Vorhaben und/oder Programme
Zusätzliche Angaben
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/ Nachprüfungsverfahren Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Herr Ulrich Pelzer-Müller (vergabekammer@rpk.bwl.de)
Durlacher Allee 100
76137 Karlsruhe
Einlegung von Rechtsbehelfen Ein Bieter, der den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt hat, muss dies gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt davon unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die für den Bieter aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis spätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschrfiten, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen vom Bieter spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder bis zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft der Auftraggeber der Rüge nicht ab, ist der Nachprüfungsantrag spätestens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen. Ergänzend wird auf die Regelung des § 160 GWB verwiesen. Die Vergabestelle wird vor Zuschlagserteilung die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon in Textform in Kenntnis setzen. Bei schriftlicher Mitteilung darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Mitteilung durch Telefax erst 10 Kalenderatage nach der Absendung dieser Information abgeschlossen werden (vgl. § 134 GWB).
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Vergabekammer beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Herr Ulrich Pelzer-Müller (vergabekammer@rpk.bwl.de)
Durlacher Allee 100
76137 Karlsruhe
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung 22.02.2019 14:00
Dokument(e) EU-Bekanntmachung: download
Aufforderungsschreiben Teilnahmewettbewerb: download

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