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Bezeichnung Aus- bzw. Aufbau und Betrieb eines Gigabit-Netzes im Landkreis Emmendingen - weiße Flecken – Verhandlungsverfahren mit parallelem Teilnahmewettbewerb
Fristbeginn 26.06.2020 11:00
Fristende 04.09.2020 12:00
Gebiet(e) Landkreis Emmendingen
Art des Ausschreibungsverfahrens Verhandlungsverfahren
Art der Veröffentlichung der Ausschreibung auf www.breitbandausschreibungen.de Lediglich Veröffentlichung/Hinterlegung vorhandener Ausschreibungsdokumente
Name, Adressen und Kontaktstelle Landkreis Emmendingen
Herr Thorsten Kille (t.kille@landkreis-emmendingen.de)
Bahnhofstr. 2-4
79312 Emmendingen
Weitere Auskünfte erteilen (Ansprechpartner) Landkreis Emmendingen
Herr Thorsten Kille (t.kille@landkreis-emmendingen.de)
Bahnhofstr. 2-4
79312 Emmendingen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken Landkreis Emmendingen
Herr Thorsten Kille (t.kille@landkreis-emmendingen.de)
Bahnhofstr. 2-4
79312 Emmendingen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an Landkreis Emmendingen
Herr Thorsten Kille (t.kille@landkreis-emmendingen.de)
Bahnhofstr. 2-4
79312 Emmendingen
Art des öffentlichen Auftraggebers Regional- oder Lokalbehörde
Wenn Sonstige:
Haupttätigkeit(en) allgemeine öffentliche Verwaltung
Wenn Sonstiges:
Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber Aus- bzw. Aufbau und Betrieb eines Gigabit-Netzes im Landkreis Emmendingen - weiße Flecken – Verhandlungsverfahren mit parallelem Teilnahmewettbewerb in Form eines Auswahlverfahrens zur Bestimmung eines Netzbetreibers für den Aus- bzw. Aufbau und Betrieb eines Gigabit-Netzes in dem Landkreis Emmendingen mit den Ausbaugebieten:

- weiße NGA-Flecken, in ausgewählten Ortsteilen gemäß Leistungsbeschreibung

im Rahmen der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ (im Folgenden kurz RL BMVI) in der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 22.10.2015, in der Fassung der 1. Novelle vom 03.07.2018 inkl. der zum Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden Nebenbestimmungen (zum Download bereitgestellt auf der Homepage der ateneKOM GmbH im Downloadbereich zur Breitbandförderung https://atenekom.eu), sowie der GIS-Nebenbestimmungen für Baden-Württemberg (GIS-NBest BW) .
Art des Auftrags Dienstleistung
Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Teilgebiete im Landkreis Emmendingen
NUTS-Code DE133
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS) - keine -
Angaben zur Rahmenvereinbarung - keine -
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Ausgeschrieben werden die Errichtung und der Betrieb eines Breitbandnetzes auf Basis der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ in den unter Ziff. II.1.1) genannten Ausbaugebieten. Art und genauer Umfang des Auftrags, definierte Mindestbandbreiten konkrete Fördergrundlage (weiße NGA-Flecken) bestimmt sich nach den Angaben dieser Bekanntmachung nach Ziff. II.2.ff).
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV-Code) 32412000,32571000,72400000
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein
Geschätzter Wert ohne MwSt 20.800.000
Optionen Nein
Beschreibung der Optionen
Dieser Auftrag kann verlängert werden Nein
Anzahl der möglichen Verlängerungen
Vertragslaufzeit in Monaten 84
Beginn der Auftragsausführung
Ende der Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Sicherheiten Eine Bankbürgschaft oder gleichwertige Sicherheitsleistung zur Sicherung eines möglichen Anspruchs auf Rückzahlung des Zuschusses in Höhe von
25 Prozent des Zuschusses

Vorlage vor Abschluss des Breitbandausbauvertrages zwischen dem Auftraggeber und dem Netzbetreiber.
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird
Sonstige besondere Bedingungen
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Sofern sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf einen Nachunternehmer stützen möchte, hat er die nachfolgend geforderten Nachweise auch für das vorgesehene Nachunternehmen abzugeben. Handelt es sich bei dem Bewerber um eine Bietergemeinschaft, so sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft zu erbringen (Mindestanforderungen).

Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des Auswahlverfahrens weitere Unterlagen, Nachweise und Erklärungen, insbesondere zum Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit zur Errichtung einer flächendeckenden Breitbandversorgung, zu fordern.

Bewerber- und Bietergemeinschaften sind zulässig. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete, rechtsverbindliche Erklärung mit folgendem Inhalt abzugeben (Mindestanforderungen):

a) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haften,
b) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, sowie
c) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, im Rahmen dieses Auswahlverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerber-/ Bietergemeinschaft zu handeln.
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen (Mindestanforderungen):
a) Vorlage eines Unternehmensprofils oder sonstiger aussagekräftiger Angaben über den Bewerber.
b) Nachweis der Haftungs- und Eigentumsverhältnisse des Bewerbers durch Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister des Herkunftslandes, der zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als drei Monate sein darf; dieses Erfordernis entfällt bei nicht eingetragenen Personengesellschaften bzw. anderen nicht eintragungspflichtigen Unternehmen.
c) Vorlage einer aktuellen Gewerbeanmeldung.
d) Nachweis einer Registrierung als Netzbetreiber bei der Bundesnetzagentur und der Übertragung der Wegerechte durch die Bundesnetzagentur und eine im Wege der Eigenerklärung erklärte Zusicherung, dass alle Gesetze und Vorschriften, welche sich auf die Bereiche Planung, Aufbau und Betrieb von Telekommunikationsanlagen beziehen, eingehalten werden.
e) Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen.
f) Eigenerklärung, dass der Bewerber im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine sonstigen schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen.
g) Eigenerklärung, dass der Bewerber sich bei der Erteilung von Auskünften im Vergabeverfahren keiner falschen Erklärungen schuldig gemacht oder entsprechende Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt hat.
h) Eigenerklärung, dass die in § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber keine Anwendung finden.
i) Erklärung, dass der Bewerber die geltenden Bestimmungen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegaler Arbeitnehmermissbrauch und Leistungsmissbrauch i.S.d. Dritten Sozialgesetzbuches, des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes bzw. des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit einhält und im Auftragsfall einhalten wird.
j) Erklärung, dass der Bewerber das Mindestlohngesetz einhält.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen (Mindestanforderungen):
k) Jahresabschlüsse oder Bilanzen des bewerbenden Unternehmens jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre und Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des sich bewerbenden Unternehmens sowie den Umsatz aus Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand oder Teilen davon vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Sofern ein Bewerber noch nicht so lange auf dem Markt tätig ist, legt er für die fehlenden Jahre eine Unternehmensplanung vor. Nichtbilanzierende Unternehmen legen eine attestierte Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 abgeschlossenen Jahre vor (§ 45 Abs. 4 Nr.4 VgV).
Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen (Mindestanforderungen):
l) Angabe von mindestens 5 Referenzen aus den letzten 3 Jahren vor Ende der Bewerbungsfrist über die Ausführung von Leistungen, die mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sind, mit Angabe des jeweiligen Auftragswertes. Die Mindestanzahl der Referenzen muss für jeden der Leistungsteile Bau und Betrieb von Gigabit-Netzen gesondert nachgewiesen werden. Kann ein Bewerber nicht für alle Leistungsbereiche Referenzen vorweisen, so hat er diese Leistungsteile ggf. unter Einbindung von entsprechend erfahrenen Unterauftragsnehmern nachzuweisen.
m) Erklärung über die Verpflichtung zur Herstellung eines offenen und diskriminierungsfreien Zugangs (auf Vorleistungsebene) und Angaben zur geplanten Art und Weise der Erfüllung dieser Verpflichtung (technische Herstellung der Anbieter- und Nutzerneutralität) einschließlich indikativer Angabe von Vorleistungspreisen. Dabei ist zu beachten, dass mit der geförderten Maßnahme eine vollständige Entbündelung des Zuganges und alle Arten von Netzzugang (Leerrohr-, Glasfaser-, Bitstream-Zugang) möglich sein müssen. Alternativ zum physisch entbündelten Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung kann auch ein von der EU Kommission genehmigter virtueller Zugang (VULA) ermöglicht werden.
n) Erklärung, dass die unter m) aufgeführten Vorleistungsprodukte so früh wie möglich vor Inbetriebnahme des geförderten Netzes, spätestens bei der Inbetriebnahme des geförderten Netzes und bezüglich der angebotenen Endkundendienste sechs Monate vor Markteinführung zur Verfügung stehen.
o) Angaben über die eingesetzte Breitbandtechnologie und kartenmäßige Darstellung der damit zur Verfügung gestellten Bandbreiten. Die Breitbandtechnologie muss gewährleisten, dass eine Skalierbarkeit nach oben gegeben ist und dass die Anwender eine stabile Bandbreitenverfügbarkeit auch dann haben, wenn die Zahl der Nutzer steigt. Eine Abweichung ist dann möglich, wenn die physikalische Grundstruktur (z.B. bei VDSL-Netzen die Verfügbarkeit von Kabelverzweigern oder die Entfernung von KVz und Hausanschluss) eine Verfügbarkeit in dieser Höhe nicht zulässt. Hiervon wird jedoch im Rahmen der vorliegenden Realisierung des Netzes nicht ausgegangen. Für diesen Fall soll der Anbieter dies darstellen und die Gründe aufzeigen.
p) Vorlage eines Konzeptes in Bezug auf die sukzessive Entwicklung der Breitbandversorgung sowie eine detaillierte Darstellung der nach Ausbau erreichten Bandbreiten in dem beschriebenen Gebiet.
q) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade-Fähigkeit und auch Zahl der Anschlüsse, ggf. Möglichkeit zur Entbündelung) der technischen Lösung (Gigabit-Netzfähigkeit).
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen - keine -
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Ja
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind Nein
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden - keine -
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote: ja

Der Auftraggeber behält sich vor, mit allen zugelassenen Teilnehmern über deren Angebote zu verhandeln (1. Verhandlungsrunde). Weiter behält sich der Auftraggeber die Durchführung weiterer Verhandlungsrunden vor, wobei mit der 2. Verhandlungsrunde eine Verringerung der Teilnehmeranzahl auf mindestens die zu diesem Zeitpunkt drei wirtschaftlichsten Angebote anhand einer vorläufigen Angebotsbewertung i.S.d. Wertungskriterien stattfindet. Werden weniger als drei Angebote abgegeben, so behält sich der Auftraggeber vor, die Verhandlungen mit allen Teilnehmern weiterzuführen.
Zuschlagskriterien und Gewichtung 1) Höhe des Zuschusses/ Wirtschaftlichkeitslücke (maßgeblich ist die Kalkulation auf Basis des vorgegebenen Musters über einen Zeitraum von 7 Jahren) Das Angebot mit dem niedrigsten Zuschuss erhält die volle Punktzahl (50 Punkte). Zu den verbleibenden Angeboten wird die rechnerische Differenz in Prozent – bezogen auf den Zuschuss – zum Bestangebot ermittelt. Ergibt sich hier ein Wert von z.B. 10%, dann erhält dieses Angebot 10% und damit 5,0 Punkte weniger in der Bewertung. 50 Punkte

2) Technisches Konzept Hochwertige Errichtung des Gigabit-Netzes, insbesondere erfüllt durch hohe Verfügbarkeiten, Darstellung der erreichbaren Zuführungsbandbreiten, Kapazität und Überbuchung am letzten Verteilpunkt. Das Angebot mit der besten Strategie erhält die volle Punktzahl. Die anderen Angebote erhalten verhältnismäßige Abschläge.
- Relativ beste Erfüllung: 15 Punkte
- Geringfügiger Abstand zum besten Angebot: 12 Punkte
- Deutlicher Abstand zum besten Angebot: 9 Punkte
- Großer Abstand zum besten Angebot: 6 Punkte
- Sehr großer Abstand zum besten Angebot: 3 Punkt
- Nicht-Erfüllung: 0 Punkte

3) Netzbetriebskonzept und Zukunftssicherheit/ Erneuerung Darstellung eines sicheren Netzbetriebs zur Erhaltung und Verbesserung der Netzqualität mit der Entwicklung einer Strategie durch den Bieter zum kontinuierlichen Ausbau des Netzes insbesondere erfüllt durch die Erhöhung der Anschlussbandbreiten im Ausbaugebiet von zunächst mind. 1 Gbit/s, dann höher, durch die Ausgestaltung des Gigabit-Netzes als FTTB/FTTH-Netz, durch die automatische Nachrüstung von Bandbreiten bei drohender Überbuchung.
Das Angebot mit der erfolgversprechendsten Strategie erhält die volle Punktzahl. Die anderen Angebote erhalten verhältnismäßige Abschläge:
- Relativ beste Erfüllung: 5 Punkte
- Geringfügiger Abstand zum besten Angebot: 4 Punkte
- Deutlicher Abstand zum besten Angebot: 3 Punkte
- Großer Abstand zum besten Angebot: 2 Punkte
- Sehr großer Abstand zum besten Angebot: 1 Punkte
- Nicht-Erfüllung: 0 Punkte

4) Endkundenpreise Die Endkundenpreise werden gemäß den Angaben in Abschnitt II.2.4 zu einem gewichteten Preis zusammengeführt. Das Angebot mit dem geringsten Preis erhält die volle Punktzahl.
Die anderen Angebote erhalten Abschläge in Relation zum Bestangebot (Berechnung der Abschläge wie bei dem Kriterium „Höhe des Zuschusses“). 15 Punkte

5) Servicekonzept Das Angebot mit dem besten Gesamtkonzept gem. II.2.2 erhält die volle Punktzahl.
Die anderen Angebote erhalten verhältnismäßige Abschläge:
- Relativ beste Erfüllung: 5 Punkte
- Geringfügiger Abstand zum besten Angebot: 4 Punkte
- Deutlicher Abstand zum besten Angebot: 3 Punkte
- Großer Abstand zum besten Angebot: 2 Punkte
- Sehr großer Abstand zum besten Angebot: 1 Punkte
- Nicht-Erfüllung: 0 Punkte

6) Frühester Zeitpunkt der Inbetriebnahme Die Bewertung des Kriteriums erfolgt durch Einordnung des in jedem Angebot benannten frühesten Zeitpunkts der Inbetriebnahme ab Abschluss des Breitbandausbauvertrages in nachfolgende Tabelle:
1. Inbetriebnahme ≤ 24 Monate: 100 %
2. Inbetriebnahme > 24 bis ≤ 25 Monate: 90 %
3. Inbetriebnahme > 25 bis ≤ 26 Monate: 80 %
4. Inbetriebnahme > 26 bis ≤ 27 Monate: 70 %
5. Inbetriebnahme > 27 bis ≤ 28 Monate: 60 %
6. Inbetriebnahme > 28 bis ≤ 29 Monate: 50 %
7. Inbetriebnahme > 29 bis ≤ 30 Monate: 40 %
8. Inbetriebnahme > 0 bis ≤ 31 Monate: 30 %
9. Inbetriebnahme > 31 bis ≤ 32 Monate: 20 %
10. Inbetriebnahme > 32 bis ≤ 33 Monate: 10 %
11. Inbetriebnahme > 33 Monate: 0 %

Für jeden Kalendermonat bei dem die Inbetriebnahme vor xx Monaten in Erfüllung gehen soll, erhält der Bieter 0,5 Punkt; maximal können 5 Punkte erreicht werden.

7) Alternative Verlegetechniken / Verlegemethoden Angebote, welche den Breitbandausbau unter Einsatz von alternativen Verlegetechniken bzw. Verlegemethoden (i.S.d. Informationsbroschüre der Arbeitsgruppe digitale Netze zur Umsetzung des Gesetzes zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze -DigiNetzG- unter Vorsitz des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur) anbieten erhalten eine Gewichtung von 5 Punkten.
Nicht Erfüllung des Kriteriums: 0 Punkte
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt Nein
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags Nein
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung - keine -
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 04.09.2020 12:00
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch
Bindefrist des Angebots 05.02.2021 23:59
Tag der Öffnung der Angebote 07.09.2020 14:00
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag Nein
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird Nein
Angabe der Vorhaben und/oder Programme
Zusätzliche Angaben
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/ Nachprüfungsverfahren Landkreis Emmendingen
Herr Thorsten Kille (t.kille@landkreis-emmendingen.de)
Bahnhofstr. 2-4
79312 Emmendingen
Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfverfahren:

Vergabekammer Baden-Württemberg
Regierungspräsidium Karlsruhe
76247 Karlsruhe

Hausadresse:
Durlacher Allee 100
76137 Karlsruhe
Tel.: +49 (0)721 / 926 - 8730
Fax: +49 (0)721 / 926 - 3985

Soweit sich die Vergabekammer für zuständig erklärt, wird hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Landkreis Emmendingen
Herr Thorsten Kille (t.kille@landkreis-emmendingen.de)
Bahnhofstr. 2-4
79312 Emmendingen
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung 26.06.2020 11:00
Dokument(e) Bekanntmachung Ausschreibung Landkreis Emmendingen: download

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