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Detailansicht Konzessionsvergabe


Bezeichnung Bereitstellung eines flächendeckenden Breitbandnetzes und Angebot breitbandiger Telekommunikationsdienste ohne marktgetriebene NGA-Versorgungsperspektive für unterversorgte Gebiete
Fristbeginn 18.04.2019 15:00
Fristende 28.05.2019 11:00
Gebiet(e) Stadt Hamminkeln, Gemeinde Hünxe, Gemeinde Schermbeck
Art des Ausschreibungsverfahrens Verhandlungsverfahren
Art der Veröffentlichung der Ausschreibung auf www.breitbandausschreibungen.de Lediglich Veröffentlichung/Hinterlegung vorhandener Ausschreibungsdokumente
Verlinkung zu externer Website Link
Name, Adressen und Kontaktstelle Stadt Hamminkeln
Frau Sonja Cisch (sonja.cisch@hamminkeln.de)
Brüner Straße 9
46499 Hamminkeln
Weitere Auskünfte erteilen (Ansprechpartner) MICUS Strategiberatung GmbH
Herr Markus Emons (emons@micus-duesseldorf.de)
Pempelforter Straße 50
40211 Düsseldorf
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken Stadt Hamminkeln
Frau Sonja Cisch (sonja.cisch@hamminkeln.de)
Brüner Straße 9
46499 Hamminkeln
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an Stadt Hamminkeln
Frau Sonja Cisch (sonja.cisch@hamminkeln.de)
Brüner Straße 9
46499 Hamminkeln
Art des öffentlichen Auftraggebers Regional- oder Lokalbehörde
Wenn Sonstige:
Haupttätigkeit(en) allgemeine öffentliche Verwaltung
Wenn Sonstiges:
Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber Bereitstellung eines flächendeckenden Breitbandnetzes und Angebot breitbandiger Telekommunikationsdienste ohne marktgetriebene NGA-Versorgungsperspektive für unterversorgte Gebiete
Art des Auftrags Dienstleistung
Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Stadt Hamminkeln, Gemeinde Hünxe, Gemeinde Schermbeck
NUTS-Code DEA1F
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Der Auftraggeber beabsichtigt die Förderung der Errichtung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und nachhaltigen Breitbandinfrastruktur in noch unterversorgten Teilen der Ausbaugebiete, die durch einen privatwirtschaftlichen Betreiber („Netzbetreiber“) errichtet und betrieben werden soll. Dieser erhält vom Auftraggeber einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen dem Barwert aller Einnahmen und dem Barwert aller Kosten des Netzaufbaus und -betriebs (Wirtschaftlichkeitslücke) für einen Zeitraum von mindestens sieben Jahren. Der gemäß Vergabeentscheidung zu schließende Vertrag steht unter Genehmigungsvorbehalt der Bewilligungsbehörde (Bundesförderung Breitband, atene KOM – Projektträger des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und der Bundesnetzagentur.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV-Code) 32412000
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein
Aufteilung des Auftrags in Lose: Ja
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja
Geschätzter Wert ohne MwSt
Gesamtmenge- bzw. -umfang
Optionen Nein
Beschreibung der Optionen
Dieser Auftrag kann verlängert werden Nein
Anzahl der möglichen Verlängerungen 0
Vertragslaufzeit in Monaten 84
Beginn der Auftragsausführung
Ende der Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird
Sonstige besondere Bedingungen
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente:
-Unternehmensprofil des Bieters (Dauer des Firmenbestehens bzw. Gründungsjahr, gewählte Rechtsform, gegenwärtige Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer);
-Auszug aus dem Berufs- und Handelsregister;
-Nachweis über das Vorliegen einer Meldebestätigung nach § 6 Telekommunikationsgesetz;
-Bei Bietergemeinschaften: Vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllte „Erklärung der Bietergemeinschaft“ (bereitgestelltes Formular „Erklärung Bietergemeinschaft“);
-Beim Einsatz von Nachunternehmern: Vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllte „Erklärungen bei Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer“ und „Eigenerklärung zur Eignung des Nachunternehmens“
(bereitgestelltes Formular „Eignungsnachweise Nachunternehmer“);
-Eigenerklärung darüber,
dass die in §§ 123, 124 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bieter keine Anwendung finden (bereitgestelltes Formular „Eigenerklärung Eignung“),
dass die Firma die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (bereitgestelltes Formular „TVgG - Besondere Vertragsbedingungen Tariftreue und Mindestarbeitsbedingungen“) bei öffentlichen Auftragsvergaben einhält und im Auftragsfall einhalten wird sowie
dass die Firma die Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und gegen Leistungsmissbrauch i.S.d. Dritten Sozialgesetzbuches, des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes bzw. des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit einhält und im Auftragsfall einhalten wird (bereitgestelltes Formular „Eigenerklärung Eignung“).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente:
-Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre
(bereitgestelltes Formular „Eigenerklärung Eignung“);
-Auf gesonderte Nachfrage der Vergabestelle: Vorlage der Jahresabschlüsse/Bilanzen bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre;
-Auf gesonderte Nachfrage der Vergabestelle: Vorlage einer aktuellen Wirtschaftsauskunft bzw.Bonitätsbeurteilung (z.B. durch die Creditreform AG);
-Eigenerklärung und - soweit nicht durch verfügbare Mittel gedeckt - Bestätigung eines Finanzierungspartners bzw. Finanzdienstleisters, dass die privat zu erbringenden Investitionen abgedeckt sind sowie
-Nachweis für das Vorliegen einer angemessenen Betriebshaftpflichtversicherung.
Technische Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente:
-Vorlage einer Auflistung von mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Projekte (kurze Beschreibung von Art und Umfang sowie Leistungszeitraum der jeweiligen Aufträge, Bezeichnung des jeweiligen Auftraggebers
einschließlich Benennung eines Ansprechpartners sowie entsprechender Kontaktdaten) (bereitgestelltes Formular „Eigenerklärung Eignung“);
-Nachweis darüber, dass der Bieter über das erforderliche technische Equipment sowie genügend personelle Ressourcen verfügt, um den technischen Ausbau und Betrieb in der geplanten Zeit realisieren zu können.
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Nein
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind Ja
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Zuschlagskriterien und Gewichtung Die Konzession wird vergeben auf der Grundlage der nachstehenden Kriterien:
Kriterium: Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke (35 %)
Kriterium: Qualität des Erschließungskonzepts (25 %)
Kriterium: Durchschnittspreis der abgefragten standardisierten Produkte (25 %)
Kriterium: Zeitplan (15 %)
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt Nein
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags Ja
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 28.05.2019 11:00
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch
Bindefrist des Angebots
Tag der Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag Nein
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird Nein
Angabe der Vorhaben und/oder Programme
Zusätzliche Angaben Nach § 12 KonzVgV hat der Konzessionsgeber grundsätzliche Freiheit bei der Ausgestaltung des Vergabeverfahrens. Vorliegend hat sich der Konzessionsgeber für eine einstufige Durchführung (§ 12 Abs. 2 S.1, 1. Variante KonzVgV) entschieden.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/ Nachprüfungsverfahren Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Frau Gerda Reider (vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de)
Zeughausstraße 2 - 10
50667 Köln
Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Sofern sich die Vergabekammer für zuständig erklärt, gilt:
Die Rügefrist für evtl. Vergaberechtsverstöße beträgt 10 Tage nach Kenntnis eines Vergaberechtsverstoßes. Gemäß § 160 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Der Antrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung (Ziff. IV.2.2) gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der dort genannten Angebotsfrist zu rügen. Sofern mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist die Rüge präkludiert.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Frau Gerda Reider (vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de)
Zeughausstraße 2 - 10
50667 Köln
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung 16.04.2019 15:00
Dokument(e) EU-Bekanntmachung: download

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