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Detailansicht Ausschreibung VOLA GAK

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Bezeichnung Öffentliche Ausschreibung zur Breitbandversorgung der Ortsgemeinde Brodenbach (Ortsteil Kröpplingen)
Gebiet(e) Brodenbach-Kröpplingen
Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle VGV Rhein-Mosel
Herr Thomas Zils (thomas.zils@vgrm.de)
Bahnhofstraße 44
56330 Kobern-Gondorf
Zuschlag erteilende Stelle Ortsgemeinde Brodenbach
Herr Jens Firmenich (gemeinde@brodenbach-mosel.de)
Rhein-Mosel-Str. 4
56332 Brodenbach
Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind VGV Rhein-Mosel
Herr Thomas Zils (thomas.zils@vgrm.de)
Bahnhofstraße 44
56330 Kobern-Gondorf
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Öffentliche Ausschreibung, gem. § 3, Absatz 1, Ziffer 1 VOL/A zur Breitbandversorgung der Gemeinde Brodenbach (Ortsteil Kröpplingen)
Kurze Beschreibung der Art und Menge oder des Wertes der Dienstleistungen Die ausschreibende Stelle führt eine öffentliche Ausschreibung durch, um einen Kooperationsvertrag mit einem Telekommunikationsanbieter zum Zweck der Herstellung, Bereitstellung und Unterhaltung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet abzuschließen. Der Anbieter muss eine Übertragungsgeschwindigkeit von 16.000 kBit/s (downstream) auch bei Spitzenbelastungen und witterungsunabhängig im Ortsteil Brodenbach-Kröpplingen garantieren. Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind willkommen.

Das Angebot dieser Anschlüsse mit der geforderten Übertragungsgeschwindigkeit muss mindestens 97 % jedem privaten Haushalt zur Verfügung stehen.

Die bezuschusste Infrastruktur bzw. das mit ihr einhergehende Dienstleistungsangebot muss mindestens innerhalb eines Zeitraums von 7 Jahren aufrechterhalten werden.

Das Angebot muss auch die Investitionen zur Herstellung des offenen Zugangs auf Vorleistungsebene (technische Herstellung der Anbieter- und Nutzerneutralität) umfassen.

Eine Bedarfsermittlung unter den potentiellen Anschlussnehmern hat ergeben, dass voraussichtlich mit ca. 20 Kunden für einen Anbieter von Breitbandanschlüssen zum Internet gerechnet werden kann
In den einzureichenden Angeboten sind auch Angaben zu den folgenden qualitativen Parametern zu machen Der Anbieter hat in seinem Angebot zu folgenden Kriterien verbindliche Aussagen zu treffen:
• Allgemeine Angaben zum Unternehmen
• Anzahl der Mitarbeiter im Telekommunikations-Sektor
• Referenzliste über vergleichbare Projekte mit Ansprechpartner
• Meldebescheinigung gem. § 6 TKG über die Registrierung bei der Bundesnetzagentur
• Erklärungen, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist und sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet
• Erklärung, dass steuerliche Gründe gegen die Vergabe öffentlicher Aufträge nicht vorliegen
• Erklärung, dass keine Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen könnten
• Erklärung, dass er über die für den Aufbau und den Betrieb des Breitbandnetzes erforderlichen Konzessionen, Lizenzen und Registrierungen tatsächlich verfügt

Anforderungen zum aufzubauenden Netz und zum Netzbetrieb:
• Ein offener und diskriminierungsfreier Netzzugang muss gewährleistet sein, d.h. das geförderte Netz muss anderen interessierten Netz- und Dienstebetreibern auf Vorleistungsebene zur Verfügung stehen
• Die angebotene Lösung soll zukünftig für wachsende Teilnehmerzahlen und höhere Bandbreitenbedarfe skalierbar sein
• Eine Verfügbarkeit von > 97% im Jahresmittel muss garantiert werden
Die o.g. Anforderungen sind im Angebot verbindlich zu bestätigen.

Informationen zur technischen Lösung:
• Beschreibung der technischen Lösung
• Grafische Darstellung des Ausbaugebietes
• Komponenten (ggf. Bezeichnung und Hersteller) inkl. Standortangabe(n)
• Wie erfolgt die Zuführung der Bandbreite in den Ortsteil?
• Welche Bandbreite steht am Verteilungspunkt für die Versorgung eines Ortsteiles bzw. eines Ortsteilbereiches jeweils zur Verfügung?
• Beschreibung der Netztopologie und des Backbone-Zugangs
• Wie hoch ist die Bandbreite am Netzknoten zum Backbone-Netz?
• Wie erfolgte die Verteilung der Dienste?
• Welche Bandbreiten stehen dem Endkunden nach dem Netzausbau tatsächlich zur Verfügung (Mindestbandbreite, mittlere Bandbreite, maximale Bandbreite im Ausbaugebiet)?
• Sind symmetrische Anschlüsse für Geschäftskunden zurzeit oder zukünftig möglich?
• Angabe des garantierten Versorgungs- und Erschließungsgrades und Anzahl der tatsächlich erreichbaren Anschlüsse
• Angaben zur technischen Verfügbarkeit der angebotenen Lösung
• Angaben zur Ausbaufähigkeit:
o Wie ist eine Vergrößerung des Versorgungsgebietes möglich?
o Wie ist eine Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit möglich?
o Auf welche Übertragungsgeschwindigkeiten beim Endkunden ist das Netz mittelfristig (Zeitraum 7 Jahre) migrierbar?
• Zusätzliche Angaben bei Funklösungen:
o vorgesehene Standorte für Funkmasten, Antennen oder Relaisstationen (mit Ortsangaben und Angaben zur Höhe der geplanten Funkmasten)
o Frequenzbereich
o Funktechnologie (Standards)
o Strahlungsleistung
o Schutzabstände nach gültiger BImSchV
• Falls Leistungen oder Bereitstellungen von der Gemeinde benötigt werden, so ist dies entsprechend darzustellen (z.B. Grundstücke, Stromversorgung, Aufstellstandorte)

Informationen zum Angebot und zu den Diensten:
• Werden Sprachdienste (Telefonie) angeboten? Ist Internet-Telefonie (VoIP) möglich?
• Beschreibung der Serviceleistungen für die Endkunden
• Besteht eine Service-Hotline? Kostenfrei? Erreichbarkeitszeiten?
• Informationen zum Netzausbau:
Erstellung eines nachvollziehbaren Terminplans für die Realisierung des Projektes
• Darstellung der Kundentarife mit Angaben zu
o Einmalige Entgelte
o Monatliche Entgelte
o Flatrate-Tarife für Internetnutzung
o Flatrate-Tarife für Internetnutzung und Telefonie
o Tarife für Privat- und Geschäftskunden
o Kosten für ggf. erforderliche Geräte auf Endkundenseite
o Preise für Serviceleistungen
o Vertragslaufzeiten
• Für die Vergleichbarkeit der Angebote sind nach Möglichkeit auch Tarife mit 16 Mbit/s (im download) mit Internet-Flatrate und Flatrate für Telefonie ins deutsche Festnetz anzubieten.

Informationen zur Wirtschaftlichkeitslücke:
Der Netzanbieter hat den benötigten Zuschussbedarf (Fehlbetrag zwischen Investitionskosten und Wirtschaftlichkeitsschwelle) im Rahmen seines Angebotes plausibel und nachvollziehbar darzustellen. Dabei ist als Betrachtungszeitraum ein Zeitraum von 5 Jahren zu Grunde zu legen.

Zusätzlich sind bei Angebotsabgabe zwingend folgende Erklärungen abzugeben:
• Erklärung zur Einhaltung der geltenden Bestimmungen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung [Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit vom 23. Juli 2004 (BGBl. S. 1842) in der geltenden Fassung]
• Erklärung zur Einhaltung des Landestariftreuegesetzes vom 1. Dezember 2010 (GVBl. 2010 Nr. 20, S. 426)

Nähere Informationen über zur Verfügung stehende Infrastruktureinrichtungen wie z. B. Leerrohre, mitzunehmende Masten, Grundstücke (mit Stromversorgung), können der Anlage entnommen werden.

Die Größenordnung des finanziellen Zuschussbedarfs für die Realisierung der Bereitstellung der Breitband-Internetzugänge mit den angegebenen Qualitätsparametern ist verbindlich anzugeben und plausibel herzuleiten. Hierzu sind die zur Projektumsetzung notwendigen Erschließungsmaßnahmen dazustellen sowie zum Nachfragepotenzial Stellung zu nehmen, das der Wirtschaftlichkeitsberechnung zugrunde liegt. Zur Berechnung des Zuschussbedarfs dürfen nur alle einmaligen Ausgaben herangezogen werden, soweit diese im originären Zusammenhang mit den das Vorhaben betreffenden einmaligen Investitionskosten des Netzauf- bzw. -ausbaus stehen.

Investitionskostenzuschüsse von Kommunen an Netzbetreiber zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke bei Investitionen in leitungsgebundene oder funkbasierte Breitbandinfrastrukturen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume sind kein Entgelt für eine der Umsatzsteuer unterliegende Leistung.

Im Rahmen der Berechnung der Wirtschaftlichkeitslücke hat der Anbieter in seinem Angebot folgende Angaben verbindlich mitzuteilen:
• Angabe der Investitionskosten
• Angabe der zu erwartenden Einnahmen
• Angabe der erwartenden Endkunden
• Angabe des Zeitraums in Jahren, die der Berechnung der Wirtschaftlichkeitslücke zugrunde gelegt werden

Etwaige Abweichungen der tatsächlichen Zahl der abgeschlossenen Kundenverträge über die Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet von der prognostizierten Zahl der ermittelten Bedarsfträger oder diesbezügliche eigene Schätzungen gehen zu Lasten der Anbieter und nicht zu Lasten der ausschreibenden Stelle. Bei der Ermittlung des Zuschussbedarfs ist dieser Umstand entsprechend zu berücksichtigen.

Veröffentlichung der Ausschreibung 26.10.2015 00:00
Ende der Angebotsfrist 30.11.2015 00:00
Ende der Bindefrist 15.02.2016 00:00
Sonstige Informationen Nähere Informationen über zur Verfügung stehende Infrastruktureinrichtungen wie z. B. Leerrohre, mitzunehmende Masten, Grundstücke (mit Stromversorgung), können auf Anfrage erteilt werden. Das schriftliche Angebot ist in einem fensterlosen Umschlag zu verschließen und mit dem Kennwort „BREITBANDANGEBOT Brodenbach-Kröpplingen“ zu kennzeichnen.

Bankbürgschaft
• Für den Fall, dass eine Beihilfe geleistet wird, behält sich die Gemeinde vor, ggf. eine Sicherheit durch eine Bankbürgschaft zu fordern.

Dieser so gekennzeichnete Umschlag ist in einem weiteren (äußeren) Umschlag, der ebenfalls zu verschließen ist, innerhalb der Angebotsfrist an die unter I.1 genannte Adresse zu richten.

Das Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist bei der angegebenen Adresse eingegangen sein. Nachträgliche Berichtigungen und Änderungen des Angebots sind in gleicher Weise zu behandeln und ebenfalls innerhalb der Angebotsfrist zuzustellen.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist kann das Angebot zurückgezogen werden. Eine Übermittlung der Angebote auf elektronischem Wege ist nicht zulässig. Aus Ihrer Sicht bestehende Unklarheiten der Vergabeunterlagen sind der ausschreibenden Stelle unverzüglich vor Angebotsabgabe schriftlich, per E-Mail oder per Telefax mitzuteilen.

Das Angebot ist in all seinen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen und mit Datum und Unterschrift zu versehen. Es muss vollständig sein und den Zuschussbedarf sowie die in der
Beschreibung der Dienstleistung unter II.2 geforderten Angaben enthalten. Änderungen und Ergänzungen an den Verdingungsunterlagen sind unzulässig. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Die allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) werden Bestandteil des Vertrages.

Die Zuschlagsfrist beginnt mit dem Ablauf der Angebotsfrist. Bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist sind Sie an Ihr Angebot gebunden. Ein Aufwandsersatz kann nicht gewährt werden. Das Angebot kann in dieser Zeit nicht geändert oder zurückgezogen werden.


[In der Ausschreibung sind die Vergabekriterien und die prozentuale Gewichtung der Vergabekriterien anzugeben. Bei der Bewertung der Angebote müssen die Gewichtungsfaktoren, die im Zusammenhang mit der Ausschreibung veröffentlicht wurden berücksichtigt werden. Gewichtungskriterien (Beispiel): Höhe des Beihilfebetrages (muss die höchste Gewichtung haben, zwingend > 50 %), erreichbare Übertragungsraten, Endkundenpreis, etc. Eine Bewertung nach den Gewichtungsfaktoren hat zu erfolgen, wenn mehr als ein Angebot vorliegt. Im Fall identischer technischer Spezifikationen erhält das niedrigste Angebot den Zuschlag.
Zudem ist in der Ausschreibung mit den Bewertungskriterien auch der Berechnungsmodus/die Wertungsmatrix bekanntzugeben.]

Der Zuschlag erfolgt durch die ausschreibende Stelle auf das wirtschaftlich günstigste Angebot nach folgenden Kriterien 1. Höhe des Zuschussbedarfes, Niedrigste Wirtschaftlichkeitslücke = 100% = 51 Punkte, die anderen Anbieter erhalten Abschläge in Relation zum besten Anbieter, 51 Punkte
2. Breitbandgeschwindigkeit (Mindestbandbreite beim Endkunden), Höchste Bandbreite = 100% = 26 Punkte, die anderen Anbieter erhalten Abschläge in Relation zur Differenz zum besten Anbieter, 26 Punkte
3. Endkundenpreis inkl. Einmalentgelte (12 Monate), Niedrigster Preis = 100% = 14 Punkte, die anderen Anbieter erhalten Abschläge in Relation zur Differenz zum besten Anbieter, 14 Punkte
4. Hochwertigkeit (Sicherheit, Verfügbarkeit, Service und Ausbaufähigkeit), Hochwertigstes Angebot = 100 % = 9 Punkte, die anderen Anbieter erhalten Abschläge in Relation zur Differenz zum besten Anbieter, 09 Punkte

Es wird das Angebot ausgewählt, das bei gleichen technischen Spezifikationen den niedrigsten Zuschussbedarf enthält.

Das Angebot gilt als nicht berücksichtigt, wenn bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist kein Auftrag erteilt wurde.

Kostenobergrenze (finanzstarke Kommunen können bei Bedarf diesen Passus streichen) Eingehende Angebote dürfen Gesamtkosten von 200.000 EUR (Kostenobergrenze) nicht überschreiten, ansonsten wird von einer Zuschlagserteilung abgesehen.

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